Altenburger Land

Wer von einer Reise ins Alteburger Land berichtet, der beschreibt die Landschaft als ein erholsames Idyll. Ein bestens ausgebautes Radwegenetz verbindet zahlreiche Attraktionen und führt durch eine Region mit über 1.000 Jahre lebendiger Kulturgeschichte. Die Stadt Altenburg ist die Wiege des Skatspiels – denn bereits seit 500 Jahren werden hier die Spielkarten hergestellt. Bis heute zeigt das Residenzschloss Altenburg Europas umfangreichste Spiel- und Skatkartensammlung. Etwas weiter südlich thront die Burg Posterstein auf einem Felsvorsprung und erzählt im gleichnamigen Museum von der Zeit, als Handwerker und Bauern sich um das Rittergut ansiedelten.  

Kohlebahn in Meuselwitz
Unser Ferien-Tipp

Auf einen bewegten Start folgt ein geruhsames Ende

Eine Fahrt mit der Kohlebahn Meuselwitz ist wie eine kleine Zeitreise. In gemütlichem Tempo tuckern Lok und Wagons durch die liebliche Landschaft des Schnaudertals. Es geht vorbei an Anglerteichen, am Waldsee und an blühenden Wiesen. Auf den Feldern wird die Ernte eingeholt. Alles riecht nach Sommer. Und wenn die Bahn in den Kammerforst einbiegt, spendet das Grün der Bäume angenehmen Schatten und Kühle. Waren da hinten nicht gerade zwei Rehe zu sehen?
Entdeckungen in der Skatstadt Altenburg

Kreuzbube ist Trumpf

Wer streitet denn hier? Auf dem ältesten Markt von Altenburg, dem Brühl, liefern sich vier Herren auf einem Brunnen einen Kampf. Zum Glück keine kriegerische Auseinandersetzung. Es sind die vier „Wenzel“, die hier im Clinch liegen.
Burg Posterstein im Altenburger Land
Burg Posterstein

Geheimtipp gefällig?

Den Menschen im Altenburger Land ist Posterstein schon längst ein Begriff. Wie wär’s wenn ihr euch mal anschaut, was ihnen daran so gefällt? Ob es die Salongeschichten sind? Die schöne, kleine Burganlage mit dem kreisrunden Bergfried? Hinter jeder Ecke lauert eine kleine historische Überraschung. Oder sind es die vielen Angebote für Kinder? Traut euch einfach und findet es heraus.
Residenzschloss Altenburg
Altenburger Schlosserkundung

Die Qual der Wahl

Ich stehe im bucklig gepflasterten Hof inmitten des Residenzschloss-Ensembles in Altenburg. Hier geht stilistisch einiges durcheinander. Dann sieht es vermutlich auch im Inneren bunt aus. Eine schnelle Internetrecherche hat mehrere Möglichkeiten für mein Nachmittagsprogramm ergeben. Womit fange ich an? Porzellan? Rüstkammer? Spielkarten? Oder doch „Fürstliche Wohnwelten“?