Unsere Geheimtipps

Was wäre eine Reise ohne Geheimtipps? Wir haben für euch Sehenswürdigkeiten, Routenvorschläge, Ausflugsziele und Restaurantempfehlungen zusammengetragen, die garantiert noch nicht jeder kennt. Oder wusstet ihr, dass es in Thüringen eine Whiskey Erlebniswelt, einen Chinesischen Garten und die längste mit Häusern bebaute Brücke Europas gibt?

Viel Spaß beim Entdecken von Thüringen abseits der bekannten Wege!

PS: Weitersagen ist erlaubt und sogar erwünscht.

Pavillon im Schlosspark Tiefurt bei Weimar
Schloss und Park Tiefurt

Musenort der Weimarer Hofgesellschaft

Der Plan: Wir verbringen einen Tag im Park von Schloss Tiefurt – picknicken, quatschen und die frische Luft außerhalb der Stadt genießen. Laut Wettervorhersage wolkenloser, blauer Himmel, angenehme Temperatur. Die Realität: Wir kamen im Park an und keine halbe Stunde später goss es aus Eimern.
Meeresaquarium Zella-Mehlis
Meeresaquarium in Zella-Mehlis

Tropisches Meer im Thüringer Wald

Einmal Clownfisch Nemo und Schildkröte Sammy aus nächster Nähe bestaunen, riesige Haie beim Tauchgang beobachten, gefräßigen Krokodilen ins Maul schauen – dafür müsst ihr nicht in tropische Gewässer reisen. Jene faszinierenden Meeresbewohner gibt’s gleich um die Ecke, im Erlebnispark Meeresaquarium in Zella-Mehlis – dem größten seiner Art in Mitteldeutschland.
Auf dem Wasser im Thüringer Wald

Das Boot im Rucksack

Rafting klingt nach Abenteuerurlaub in Schweden. Doch so hoch in den Norden musste ich nicht reisen, um mich am Wasserwandern zu versuchen. Packrafting heißt die neue Trendsportart. Anfangs war ich skeptisch gegenüber der Idee meiner Freundin. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und gewonnen habe ich so einiges an Eindrücken.
Starke Hände, heißes Eisen: Schmiedekunst par excellence.
Schmiedehandwerk in Steinbach Hallenberg

Feuer und Flamme

Ein metallischer Dreiklang tönt durch die Straßen. Der Geruch von Kohlefeuer steigt in die Nase. Die Luft flirrt durch die Hitze. Es erinnert an Szenen aus „Herr der Ringe“, als die Ringe der Macht hergestellt wurden. Fast. Es ist jene Tradition, die das Lokalkolorit der gesamten Region rund um Steinbach-Hallenberg bis heute prägt: das Schmiedehandwerk im Thüringer Wald.
Saalfelder Feengrotten

Märchen aus der Anderswelt

Glaubt ihr, dass die Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat, längst vergangen sind? Falsch gedacht – denn tief in einem Thüringer Berg gibt es sie noch: die magischen Wesen, die all jene, die es wollen, mit auf eine Reise in die Welt der wahr gewordenen Träume nehmen.
Gießübler Schweiz
Auf Umwegen zum Rennsteig

Die Leitern rauf und runter

Für die meisten Wanderer beginnt der Rennsteig in Hörschel bei Eisenach und endet in Blankenstein an der Saale. Entlang der Strecke ist das sogenannte „Mareile“ – ein großes, weißes R – ein ebenso charakteristischer wie unverkennbarer Begleiter. Er ist ein Garant für das sichere Navigieren auf Deutschlands ältestem und beliebtestem Fernwanderweg. Dass es sich jedoch wirklich lohnen kann, vom gut markierten Rennsteig abzukommen, davon handelt die Geschichte seiner insgesamt 44 „Rennsteig-Leitern“.
Land der Tausend Teiche im Thüringer Wald
Abenteuer im Thüringer Wald

Ziegenlippe und Knoblauchkröte

Ob der schmackhafte Speisepilz in Farbe, Form oder Beschaffenheit irgendwie an das Maul einer Ziege erinnert, ist natürlich nicht mit letzter Sicherheit zu sagen. Die Ziegenlippe ist aber auf jeden Fall zu Recht sehr beliebt bei Pilzsammlern. Drückt man den Schwamm leicht ein, verfärbt er sich wie auch bei der Marone blau. Für diese Farbreaktion ist der Sauerstoff aus der Luft verantwortlich. Sie ist geheimnisvoll, die Welt der Pilze, und hat jede Menge spannende Details auf Lager.
Sommerfrisches Schwarzatal

Abkühlung für die ganze Familie

Fernab der sommerlich aufgeheizten Großstadthektik scheinen die Uhren im Schwarzatal ein bisschen langsamer zu ticken. Ein stiller Zauber liegt über der märchenhaften Landschaft im Thüringer Wald, die durch den goldreichsten Fluss Deutschlands, die Schwarza, geprägt ist.
Schloss Friedenstein in Gotha
Schloss Friedenstein in Gotha

Barockes Universum

Ob der Bauherr sich hier zurechtgefunden hat? 1.268 Fenster und 500 Räume hat das Schloss, das Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha ab 1643 in nur zwölf Jahren erbauen ließ. Heute beherbergt es Millionen von Exponaten – wenn man alle Stücke der Insektensammlung mitzählt.
Die perfekte Verbindung von Garten und Bier

Das Glück liegt in Weißensee

„Zwei Bier und ein Mord!“, rufe ich aus, als wir das Ortsschild mit der Aufschrift „Weißensee“ passieren. „Was?“ Clara, die unseren Wagen steuert, bremst spontan. „Na, Weißensee!“ rufe ich aufgeregt.
Ein Schloss steht in Kannawurf

Geheimtipp nicht nur für Prinzessinnen

Wir fahren gerade durch ein Dorf namens Kannawurf, als unsere Tochter Lena ausruft: „Guck mal Papa! Da steht ein Märchenschloss. Bitte, bitte. Können wir anhalten?“ Jule und ich tauschen Blicke aus. Lena ist in der Prinzessinnenphase. Sie ist heute brav mitgetrabt auf unserer kleinen Wanderung. Warum soll sie nicht dafür belohnt werden. Ich lenke ein und folge dem Wegweiser mit der Aufschrift „Schloss Kannawurf“.
Pssst… er schläft noch

Der schlafende Kaiser im Kyffhäuser

Besser ihn noch nicht zu wecken, steht man doch auf dem Berg, in dem er der Sage nach schlafen soll. Seit vielen hundert Jahren. Wer wäre da kein Morgenmuffel…
Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei
Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

Eine teuflisch gute Idee

„Italien hat den Grappa, Griechenland den Ouzo und Thüringen den Korn.“ Getreu diesem Motto kommt der Reisende in Nordhausen an dieser örtlichen Tradition nicht vorbei: Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei.
Kanutour auf der Werra
Kanufahrt auf der Werra

Duett auf dem Wasser

„Hey, pass doch auf!“, pflaume ich Jannik an. Genervt ducke ich mich unter den tief ins Wasser hängenden Ästen hindurch, als unser Kanu gefühlt zum hundertsten Mal vom Kurs abkommt und eine Wende macht. Zum Glück hat uns Andreas vom Kanuverleih bei der Einweisung erklärt: „Der, der hinten sitzt, hat die Hosen an und sagt, wo‘s lang geht.“ Und: „Derjenige ist aber auch immer verantwortlich, wenn etwas schiefgeht.“ Also für mich wäre die Schuldfrage eindeutig geklärt. Das sieht Jannik, mein Mann, natürlich ganz anders.
Erfurts jüdisches Erbe

Eine Geschichte von Beharrlichkeit und Begebenheiten

Das jüdische Erbe von Erfurt ist eine Geschichte von Wiederentdeckungen, die zum Teil dem Zufall zu verdanken sind. Sie ist erst am Anfang; manche Kapitel werden erst noch geschrieben. Am Ende steht vielleicht eine Ernennung zum Weltkulturerbe. Lest selbst, wie alles begann.
Krämerbrücke in Erfurt
Mikrokosmos Krämerbücke in Erfurt

Viel Kram auf einer Brücke

Kommt mit, hinab in die Kühle des Kellers. Kopf einziehen und vorsichtig die Füße setzen. Die Steinstufen sind ausgetreten vom jahrhundertelangen Gebrauch; wir sind auf dem Weg in das Innere eines Brückenpfeilers.
Panorama eines blühenden Beetes im Egapark
Unterwegs mit Thuringia.MyCulture.

Erfurt ganz unverblümt

Die thüringische Landeshauptstadt Erfurt ist bekannt für seine jahrhundertealte Gartenbautradition. Der Thüringer Gartenbaupionier Christian Reichart setzte im 18. Jahrhundert den Grundstein, dann gibt es die großen Erfurter Gartenbaudynastien wie Blumenschmidt, Haage und Chrestensen sowie typisch thüringische Pflanzen- und Blumensorten. Erfurts Erfolg als Gartenbaustadt hat an vielen Orten Spuren hinterlassen. Seit etwas mehr als 10 Jahren bin ich Erfurter – aber wie es manchmal so ist: „Der Schuster hat die schlechtesten Leisten“ und deswegen kann auch ich einiges über meine Lieblingsstadt lernen. Mit dem Thüringer Kulturreiseführer „Thuringia.MyCulture.“ starte ich den Rundgang mit der Erlebnistour „Blumenstadt Erfurt“.
Restaurant 12HUNDERT9 auf Burg Scharfenstein

Von einer Burg, dem Papst und jeder Menge Whisky

Beinah war der Papst auf der Burg Scharfenstein. Ein Umstand, der dazu geführt hat, dass die beindruckende Burg aus dem 13. Jahrhundert vor dem Verfall gerettet wurde. So beginnt die Geschichte von der Whiskyerlebniswelt und vom Burghotel Scharfenstein. Wir besuchen die Burg und erkunden sie vom Gewölbekeller bis zum Restaurant gemeinsam mit den Gastgebern Lisa Bonda und Martin Henning.
Klausenhof in Bornhagen Inhaber Martin und Klaus Röhrig
Klausenhof Bornhagen

Für echte Edelmänner oder ein Lied über die Kunst des Ankommens

Der Weg schlängelt sich durch geordnete Felder und schwungvolle Hügelketten. Hinter jeder Kurve wartet ein neues Bild, ein noch schönerer Anblick. So schön, dass es schwer fällt nicht immer wieder entzückt „ahhhh“ und „ohhh“ zu sagen. So wie bei einem Feuerwerk: Jede Rakete malt in bunten Farben Kunstwerke in den Himmel. Nur, dass es hier im Eichsfeld nicht erst Nacht werden muss und es auch keiner Pyrotechnik bedarf, um ins Staunen zu geraten.
Radfahren im Eichsfeld

Abenteuer Kanonenbahn-Radweg

Hier gibt’s statt Bratwurst den Eichsfelder Feldgieker. Wie es zu diesem Namen kam? Na, weil die Wurst beim Trocknen „aufs Feld naus giekte“. Und diese Felder scheinen endlos zu sein. Ohmgebirge, Dün, der Lauf von Werra und Unstrut bieten wunderbare Fotomotive. Die Wanderwege führen durch malerische Dörfchen, wo Traditionen bis heute gelebt werden. Wandern ist nicht so euer Ding? Dann eben per Rad in Kanonengeschwindigkeit.